Bauernmärkte im Elbetierpark Hebelei

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Aktuelles und Neues




Am 3.Oktober 2018 findet der Ess-Kastanien Markt von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr statt!

Die Ess-Kastanie wurde vom Kuratorium Baum des Jahres zum "Baum des Jahres 2018!" gewählt und jetzt im Herbst werden die leckeren Früchte die von Mensch und Tier gerne gegessen werden reif.

Die Edelkastanie (Castanea sativa), auch Esskastanie genannt, ist der einzige europäische Vertreter der Gattung Kastanien (Castanea) und gehört zur Familie der Buchengewächse (Fagaceae) und ist mit der Eiche und Rot- Buche verwandt. Jedoch nicht mit der Rosskastanie(Aesculus) die zur Familie der Seifenbaumgewächse gehört. Der gleiche Name beruht auf der oberflächlichen ähnlichkeit ihrer Früchte mit dem Fruchtstand der Kastanien einem braunem Kern in stacheliger Hülle.

Die Edelkastanie ist ein sommergrüner Baum und bildet stärkereiche Nussfrüchte. In Süd- und Westeuropa wird sie wegen dieser essbaren Früchte und als Holzlieferant angebaut. Die Borke wurde in der Vergangenheit zum Ledergerben verwendet.

Auch der Honig wird genutzt. Er ist bernsteinfarben oder noch dunkler und aromatisch. Mit 20 bis 30 Jahren beginnen die Edelkastanien zu blühen. Die Blüten erscheinen im Juni/Juli. Sie sind einhäusig getrenntgeschlechtig, ihre männlichen und weiblichen Organe befinden sich in getrennten Blüten, aber auf einer Pflanze. Die Blüten stehen in 20 bis 25 Zentimeter langen, gelben, kätzchenähnlichen Blütenständen.

Die Blätter werden zu einem kleinen Teil für die Produktion von Aftershavelotionen und zum Färben von Stoffen verwendet. Traditionell ist die Schweinemast mit Kastanien, besonders in Spanien, Süditalien und auf Korsika verbreitet. Aus ihrem Fleisch wird vorwiegend Schinken und Salami hergestellt. Ebenfalls traditionell wurden die abgefallenen Blätter als Streu sowohl als Dünger oder Einstreu in Stallungen verwendet. Die Blätter werden auch in der Volksmedizin bei Husten, zur Wundbehandlung und bei Durchfall eingesetzt.

Die Ess-Kastanie war früher ein Essen für arme Leute. Desalb ist ihrer Verwendung vielseitig und Kastanien haben eine breite Verwendungspalette. Als Halbfertigprodukte werden geschälte Maroni und Kastanien zu Kastanienpüree, in Müslis, Gnochis, Pasta, Brot, Polenta, Eiscreme, Desserts weiterverarbeitet. In Frankreich und Italien wird aus Kastanien Likör hergestellt, auf Korsika und in der Schweiz Bier.

Kastanien sind glutenfrei, das Mehl kann daher von Zöliakie-Patienten als Getreide-Ersatz verwendet werden.

Die Welternte an Kastanien (der verschiedenen Arten) beträgt jährlich bis zu 1,17 Mio. Tonnen.

Der Anbau der Edelkastanie erfolgt in unterschiedlichen Formen. Als Hochwald extensiv, Hochstamm-Plantage (Selve) aus gepropften Bäumen zwischen denen das Vieh geweidet wird und die Niederwaldwirtschaft war traditionell mit dem Weinbau verbunden, das Kastanienholz wurde zu Fassdauben und Stecken verarbeitet.

Es ist wahrscheinlich das die Ess-Kastanie noch vor der Domestizierung des Getreides vor 12 000 Jahren kultiviert wurde. Heute gibt es mehrere hunderte Sorten die meist nur kleinräumig angebaut werden und häufig an das Lokalklima angepasst sind. Alleine in Frankreich sollen 700 Sorten registriert sein. In Europa werden neben der Edelkastanie auch Hypriden (Kreuzungen) aus dieser und der Japanischen Kastanie (Castanea crenata) angebaut. Diese sind resistenter gegen Kastanienrindenkrebs. Auch die Chinesische Ess-Kastanie (Castanea mollissima) wird in Europa angebaut.

Die Römer haben vermutlich die Ess-Kastanie vor rund 2000 Jahren über die Alpen mit nach Deutschland gebracht.

Ursprünglich kam sie in Spanien bis Kleinasien, Italien, Griechenland, Kaukasus und das algerische Atlasgebirge vor. Und ist ein Archäophyt. Dies sind Pflanzen die sich vor 1492 in Europa ausgebreitet haben als Kolumbus Amerika entdeckte.

In Deutschland sind sie vorallem im Taunus, Unter-Main, Odenwald, Oberrhein, der Pfalz, Saar und Mosel beheimatet. Auch im milden Elbtal gedeiht sie sehr gut und samt sogar aus, wenn Siebenschläfer, Eichhörnchen, Eichelhäher und Co. ihr Versteck nicht wieder finden.

Die Ess-Kastanie kann 20 bis 25 Meter hoch werden und einen Stammumfang von 1 bis 2 Meter erreichen.
Es gibt aber auch Exemplare die bis zu 6 Meter Stammumfang haben können und bis zu 35 Meter hoch werden können und 200 bis 600 Jahre alt werden können.

Die höchste Ess-Kastanie Deutschlands steht im Stadtwald von Hameln und ist knapp 40 Meter hoch. Freistehende Ess-Kastanien können einen Kronendurchmesser von bis zu 25 Metern erreichen.

Deutschlands dickste Ess-Kastanie – sie steht im Karlsruher Schlossgarten – hat einen Stammumfang von 9,70 Meter. Sie ist etwa 280 Jahre alt. Die älteste Ess-Kastanie Deutschlands wird auf etwas mehr als 400 Jahre geschätzt. Sie steht im Rheinland-Pfälzischen Dannenfels und hat einen Stammumfang von neun Metern.

Ältere Bäume werden oft hohl und brechen weg um neu auszutreiben und so könnten Ess-Kastanien ewig leben. In Sizilien nahe des Ortes Sant‘ Alfio am Osthang des ätnas steht eine solche durch Bruch "ewig lebende Ess-Kastanie". Ihr Alter wird auf 2000 Jahre geschätzt und besteht aus 3 Baumfragmenten. Er hatte 1780 – als noch alle Stammteile vorhanden waren – einen Umfang von über 60 Metern und wäre damit wohl der dickste Baum der Welt gewesen.

Diesen Rekord hält aber in der heutigen Zeit der Baum von Tule, ein etwa 1400–1600 Jahre altes Baumexemplar der Art Mexikanische Scheinzypresse (Taxodium mucronatum) in Santa María del Tule/Mexiko. Mit einem Stammdurchmesser von nur 14,05 Metern ist er der dickste Baum der Welt.

Laut verschiedener Sagen und Gemälde sollen unter der damalig dicksten Ess-Kastanie der Welt bis zu 30 Pferde und hundert Reiter Platz gefunden haben als ein Gewitter kam.

Der nördlichste Ess-Kastanienhain Europas steht im übrigen bei Meißen in der Ortschaft Miltitz/Triebischtal um ein ehemaliges Rittergut und um eine kleine Dorfkirche. Er umfasst tausende Ess-Kastanienbäume.

11:00 Uhr, 14:00 Uhr und 16:00 Uhr wird es wieder Baumexkursionen geben auf der man Interessantes über die Gehölze des Elbe-Tier-Parks erfährt und Tiere füttern darf.

Davon gibt es eine Fülle an Arten auf dem Gelände. 1994 wurden fast alle in Sachsen heimischen Bäume und Sträucher im Elbe-Tier-Park gepflanzt.

Desweiteren wird es am Stand des Elbe-Tier-Parks - Maronen als Leckerei geben, sowie Esskastanienhonig und Esskastanienkuchen und Esskastanienbäume zu kaufen geben deren Erlös dem Elbe-Tier-Park Hebelei zu Gute kommt.








Auch in der Saison 2018 bieten wieder über 40 verschiedene Direktvermarkter ihre frischen Waren an. In diesem Jahr gibt es wieder 10 thematische Bauernmarkttermine. Der Märzbauernmarkt hat das Thema "Tag der gesunden Ernährung". Der Kauf direkt erzeugter Produkte garantiert Ihnen dabei auch wirklich gesunde und unbelastete natürliche Nahrungsmittel. Der kurze Weg direkt zum Verbarucher ist aktiver Umweltschutz. Eine Bastelstraße wird die kleinen Gäste begeistern. Die großen Gäste können der Weil frisches Obst und Gemüse, Ziegen- und Schafskäsespezialitäten, Pilzpuffer, süßen Honig, echte Wasserbüffelwurst und Steinofenbrot kaufen. Ein Besuch im Elbe-Tierpark Hebeleisollte auf gar keinen Fall fehlen. Den hier hat der Frühling schon längst bekonnen. Die süßen Zwergziegenlämmer, Minischweinferkel und Lämmer freuen sich auf Ihren Besuch.


Öffnungszeiten Bauernmarkt: 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Öffnungszeiten Elbe-Tier-Park
Winter: (November bis März) 9:00 bis Einbruch der Dunkelheit
Sommer: (April bis Oktober) 9:00 bis 18:00 Uhr - Sonderöfnungszeiten sind möglich!


VORGEMERKT: AKTUELLE TERMINE 2018 ALLER VERANSTALTUNGEN UND DETAILS

erfahren Sie unter : www.meissnerkalender.de

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Ein Rückblick....!
Am 16.06. 2012 spielte Irish-Folk-Band "Greenpeackers" aus Dresden im Elbe-Tier-Park Hebelei.

www.greenpeckers.de


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