Bauernmärkte im Elbetierpark Hebelei

;












Aktuelles und Neues




Am 1.Juli 2018 findet der Blaubeer-Markt von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr statt!

Der Juli ist die Reifezeit viele Beerenobstarten und -sorten, wie z.B.: der Heidelbeere (Vaccinium myrtillus), die auch als Blaubeere bezeichnet wird. Sie ist eine Art aus der Gattung der Heidelbeeren (Vaccinium) in der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae).

Der 10 bis 60 cm hohe Zwergstrauch wächst stark verzweigt mit aufrechten, kantigen bis schmal geflügelten, grün gefärbten ästen. Die Blätter sind 2 bis 3 cm lang, eiförmig bis elliptisch, drüsig gesägt bis fein gezähnt und beiderseits grasgrün. Die Blüten wachsen einzeln aus Blattachseln und sind nickend. Ihre Krone ist 3,5 bis 5 mm lang, kugelig krugförmig und grünlich bis rötlich. Sie erscheinen ab April / Mai. Von Juli bis in den September tragen die Pflanzen dann schwarzblaue, im Durchmesser maximal einen Zentimeter große, abgeplattet runde, einzeln stehende Früchte, die als reife Beeren blaugrau bereift sind. Ab dem Spätsommer beginnt die Herbstfärbung des Strauchs – das Laub verfärbt sich dabei tiefrot. Im Gegensatz zur verwandten Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea) ist sie nicht immer-, sondern sommergrün, wirft also im Winterhalbjahr ihre Blätter ab.

Der Strauch erreicht ein Alter von bis zu 30 Jahren. Durch vegetative Vermehrung in Form von Ausläuferbildung (Wurzelkriecher) kann eine Pflanze "indirekt" jedoch noch älter werden und dabei bis zu mehrere 1000 m² bedecken. Er wurzelt bis einen Meter tief.

Trotz häufiger unmittelbarer Nachbarschaft zur Preiselbeere kommt es nur selten zu Hybriden zwischen den beiden Arten. Diese Bastard-Heidelbeer (Vaccinium x intermedium) steht mit ihren Merkmalen zwischen den beiden Elternarten.

Die Heidelbeere wächst mit Schwerpunkt in den gemäßigten und nordischen Zonen Eurasiens und besiedelt dabei Gebiete von der Ebene bis ins Gebirge von bis zu 2200 m Höhe.

Inhaltsstoffe der Blaubeere sind Vitamine A und E, sowie besonders viel Vitamine C. Neben Eisen, Magnesium, Zink und Natrium, hat es einen besonders hohen Anteil an Kalium und Calcium. Sie färben aufgrund der enthaltenen Anthocyane beim Verzehr den Mund und die Zähne rot bis blau. Deshalb wurden Blaubeeren früher auch zum färben von Kleidern, Stoffen und Fasern verwendet. Anthocyane in der Heidelbeere sind auch für ihre antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften verantwortlich.

Heidelbeeren haben ca. 85% Wasser und sind roh ein erfrischendes Beerenobst in der warmen Jahreszeit. Frisch gepflückte Beeren sollte man jedoch vor dem Verzehr waschen wegen des Fuchsbandwurmes. Gerichte aus oder mit Heidelbeeren sind zum Beispiel Heidelbeerkompott, Heidelbeermarmelade, Heidelbeereis, Heidelbeerkuchen, Hefeklöße mit Heidelbeeren sowie Heidelbeerpfannkuchen.

Als Heildroge dienen die getrockneten, reifen Früchte und die frischen oder tiefgefrorenen Früchte. Weiterhin die getrockneten Blätter.

Die getrockneten Beeren sind aufgrund des Gerbstoffgehalts und der Pektine (pflanzlicher Vielfachzucker) ein beliebtes Volksheilmittel gegen Durchfall, ebenso der mit Rotwein angesetzte Heidelbeerwein. Frische Früchte in größeren Mengen genossen wirken dagegen abführend.

Der verdünnte Saft oder 10%ige Abkochungen können als Gurgelmittel bei leichten Entzündungen im Mund- und Rachenraum angewendet werden. Blaubeeren werden in Fertigpräparaten gegen Netzhauterkrankungen und Störungen des Nacht- und Dämmerungssehens, zur Epithelregeneration bei Magen- und Darmgeschwüren, äußerlich zur Vernarbung von Wunden eingesetzt. Im Zweiten Weltkrieg wurden den englischen Bomberpiloten Stunden vor dem Start nach Deutschland Heidelbeerpräparate verabreicht, um ihre Nachtsehtauglichkeit zu stärken.

Ein Werkzeug zur Ernte von Heidelbeeren ist der Blaubeerkamm oder Heidelbeerkamm, regional auch Raffel genannt. Dabei handelt es sich um einen Kasten mit aufgesetztem Kamm. Mit der Raffel wird über die Heidelbeerbüsche gestrichen, und dabei fallen die Beeren in den Kasten. Weitere regionale Namen sind Heidelbeerkamm, Beerenkamm, Beerenrechen, Hoiberkamm, Riffel oder Schwoazbiarkampe (Schwarzbeerenkamm).

Mit dem Blaubeerkamm konnte der Ertrag deutlich gesteigert werden und war früher für viele ärmere Familien eine wichtige Nebeneinkunft.

Heute sind im Handel vorwiegend Kulturheidelbeeren aus großen Heidelbeeranbaubetrieben im Angebot. Diese Beeren sind größer als Waldheidelbeeren und haben ein anderes Aroma. Auch die Erntemethoden haben sich gewandelt. Statt mit einem Kamm wird in großen Betrieben mit dem Traktor und einer Erntemaschine gearbeitet.

Die in Deutschland, Polen, Spanien und Frankreich angebaute Kulturheidelbeere stammt nicht von der Eurasischen Heidelbeere (Vaccinium myrtillus), sondern von der Amerikanischen Heidelbeere (Vaccinium corymbosum) ab und wurde in über 100 Sorten gezüchtet.

Von der Amerikanischen Heidelbeere (Vaccinium corymbosum) unterscheidet sich die Eurasische Heidelbeere dadurch, dass sich die farbgebenden Anthocyane sowohl in der Schale als auch im Fruchtfleisch befinden und sie so durch und durch blau gefärbt ist. Bei der seit etwa 1900 aus der Amerikanischen Heidelbeere gezüchteten Kulturheidelbeere befinden sich die Farbstoffe nur in der Schale, weshalb diese ein helles Fruchtfleisch aufweist und keine "blauen Zähne" verursacht. Außerdem ist die Kulturheidelbeere doppelt bis mehrfach so groß wie die echte Heidelbeere und schmeckt weit weniger aromatisch als die Wildfrüchte, ist dafür aber länger lagerfähig.

Aufgrund der großen räumlichen Ausdehnung der nordamerikanischen Heidelbeerkulturen über verschiedene Klimazonen beginnt dort die Ernte bereits im April in Florida und endet schließlich Ende September in Neufundland.

In Mitteleuropa geht die Ernte im April los und endet Mitte Oktober. Bekannte Kultur-Heidelbeerfelder befinden sich im Landkereis Meißen in Neusörnewitz, die durch die Familie Görnitz angebaut werden.

In Europa wurden die ersten Anpflanzungen der Kulturheidelbeere zum Zweck der Beerenproduktion 1923 in den Niederlanden vorgenommen. In Deutschland begann die Heidelbeerzüchtung 1930. Erste große Kulturheidelbeerfelder wurden 1950 angelegt. Die Hauptanbaugebiete Deutschlands liegen in der Lüneburger Heide, in Brandenburg, im Oldenburger Raum sowie in Süddeutschland und Mittelbaden. Im Wesentlichen werden hohe bis halbhohe Formen genutzt. Niedrigere Formen gewinnen auf Grund ihrer aromatischeren Früchte zunehmend an Bedeutung.

Auch in Australien, Neuseeland, Chile und Argentinien werden Kulturheidelbeeren angebaut.

Die grünen Triebe der wilden Heidelbeeren stellen im Winter für das Wild eine wichtige Futterquelle dar. Ihre Früchte schätzen besonders Tierarten, die an Baumund Buschfrüchte weniger leicht gelangen können, so wie das Auerhuhn und der Fuchs. Die Raupen zahlreicher Falterarten nutzen die Heidelbeere als Futterpflanze.

Blaubeeren, Blaubeerwein und Kulturheidelbeerpflanzen erhalten sie am Stand des Elbe-Tier-Parks deren Verkauf dem Elbe-Tier-Park zu Gute kommt.

Heidelbeerquark bei Hofmolkerei Bennewitz aus Torgau.

Blaubeerkuchen bei Bäckerei Liebscher aus Weinböhla.

Hefeklöße mit Blaubeeren und Blaubeereis erhalten Sie am Imbisspavillon "Zum Elbradler" am Tierparkeingang!

Des weiteren finden Tierfüttterungen statt. Die Zeiten hierzu hängen am Tierparkeingang aus!






Auch in der Saison 2018 bieten wieder über 40 verschiedene Direktvermarkter ihre frischen Waren an. In diesem Jahr gibt es wieder 10 thematische Bauernmarkttermine. Der Märzbauernmarkt hat das Thema "Tag der gesunden Ernährung". Der Kauf direkt erzeugter Produkte garantiert Ihnen dabei auch wirklich gesunde und unbelastete natürliche Nahrungsmittel. Der kurze Weg direkt zum Verbarucher ist aktiver Umweltschutz. Eine Bastelstraße wird die kleinen Gäste begeistern. Die großen Gäste können der Weil frisches Obst und Gemüse, Ziegen- und Schafskäsespezialitäten, Pilzpuffer, süßen Honig, echte Wasserbüffelwurst und Steinofenbrot kaufen. Ein Besuch im Elbe-Tierpark Hebeleisollte auf gar keinen Fall fehlen. Den hier hat der Frühling schon längst bekonnen. Die süßen Zwergziegenlämmer, Minischweinferkel und Lämmer freuen sich auf Ihren Besuch.


Öffnungszeiten Bauernmarkt: 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Öffnungszeiten Elbe-Tier-Park
Winter: (November bis März) 9:00 bis Einbruch der Dunkelheit
Sommer: (April bis Oktober) 9:00 bis 18:00 Uhr - Sonderöfnungszeiten sind möglich!


VORGEMERKT: AKTUELLE TERMINE 2018 ALLER VERANSTALTUNGEN UND DETAILS

erfahren Sie unter : www.meissnerkalender.de

Besuchen Sie die Tierparkseite www.tierpark-hebelei.de
NEU: besuchen Sie uns auch unter: www.facebook.com/pages/ Bauernmärkte-Hebelei/208273989313988
schreiben Sie uns oder schicken ein Foto von Ihrem Erlebnis auf dem Bauernmarkt Hebelei!

Ein Rückblick....!
Am 16.06. 2012 spielte Irish-Folk-Band "Greenpeackers" aus Dresden im Elbe-Tier-Park Hebelei.

www.greenpeckers.de


WIRmachenDRUCK GmbH

Copyright © 2018 Mirko Bürkner. Alle Rechte vorbehalten.